Am 17. Januar 2025 verhandelt der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs über wechselseitige Ansprüche von Eigentümer und Ersteher nach der Aufhebung eines Zuschlags im Zwangsversteigerungsverfahren. Dabei geht es um die Rückgabe eines Grundstücks, die Beseitigung eines errichteten Hauses sowie die Rückerstattung von Nutzungsentschädigungen.
Hintergrund:
Der Kläger war ursprünglich Eigentümer des Grundstücks, das 2010 in einem Zwangsversteigerungsverfahren an die Beklagte zu 1 verkauft wurde. Diese ließ das bestehende Gebäude abreißen und baute mit ihrem Ehemann ein neues Haus. 2014 wurde der Zuschlag jedoch rückwirkend aufgehoben, da der Kläger erst nachträglich von der Versteigerung erfuhr.
Bisheriger Prozessverlauf:
Der Kläger forderte die Rückgabe des Grundstücks, die Beseitigung des Hauses und die Löschung der Grundschuld. Die Vorinstanzen gaben ihm größtenteils recht. Die Beklagten legten Revision ein, um diese Entscheidungen anzufechten.
Der BGH wird nun entscheiden, ob die Beklagten zur Räumung und weiteren Maßnahmen verpflichtet sind.